SGA - Screening Gesundes Arbeiten

Das "Screening Gesundes Arbeiten" (SGA) ist ein Leitfaden zur Gefährdungsbeurteilung. Betrachtet werden physische und psychische Belastungen bei der Arbeit.

Autoren: Dr. Uwe Debitz, MPH Gabriele Buruck, Dipl.-Psych. Susann Mühlpfordt, ErgoPhysConsult Elke Muzykorska, ErgoPhysConsult Ulrike Lübbert & Hildegard Schmidt

Ziel des SGA ist die Verminderung von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems bei Beschäftigten aller Branchen und mit unterschiedlichen Tätigkeitsprofilen. Das SGA erlaubt die kombinierte Ermittlung, Beurteilung und Dokumentation von physischen und psychischen Belastungen i.S.d. Arbeitsschutzgesetzes und hält allgemeingültige praktikable Gestaltungsvorschläge bereit.

Das SGA-Verfahren besteht aus vier Teilen:

  1. Arbeitsverhältnis (7 Fragen)
  2. Physische Belastungen (15 Fragen)
  3. Psychische Belastungen (19 Fragen)
  4. Umgebungsvariablen (4 Fragen)

Das SGA wurde gemeinsam mit dem Institut für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie der TU Dresden sowie dem bei INQA angesiedelten Thematischen Initiativkreis "Körper, Geist und Arbeit - ganzheitliche Prävention" in den Jahren 2004 bis 2008 entwickelt und folgt den in der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) im Juni 2008 vereinbarten sieben Handlungsschritten zur Gefährdungsbeurteilung.

Einsatzgebiete

  • branchenübergreifend
Der Einsatz ist nach einer Schulung kostenfrei möglich.
 

Forschung und Veröffentlichungen

Neue Auflage des SGA auf den Seiten der INITIATIVE NEUE QUALITÄT DER ARBEIT der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Weiterführende Informationen finden Sie hier.
 
Aktuelle Publikation zur Validierung des SGA: Tomaschek, A., Lütke Lanfer, S., Melzer, M., Debitz, U. & Buruck, G. (2018). Measuring work-related psychosocial and physical risk factors using workplace observations: a validation study of the “Healthy Workplace Screening”, Safety Science 101, 197–208.
(Bis 12. November 2017 frei verfügbar.)

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